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Landesschulschach-Meisterschaft 2020

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Vorab meinen ganz herzlichen Dank an die vielen (Groß-) Eltern, ohne die die Teilnahme an der LSSM mit 4 Mannschaften nicht möglich gewesen wäre. Ob Fahrt, Betreuung vor Ort oder „nur“ ein paar aufmunternde Worte – auf Sie ist Verlass! Ebenso Verlass ist auf die Stadt Hohen Neuendorf und dem Schulförderverein. Letzterer sorgte für die Reserve an benötigten Schulshirts und die Stadt hat die Startgelder übernommen. Kenne ich von nirgends anders her, dass Schüler so gut unterstützt werden (also durch die Stadt).

Klasse 1 + 2

Wir starteten mit zwei Teams und nur einem einzigen „erfahrenen“ Spieler. Leider sagte überraschend ein Kind ab, so dass das Team 2 (Patrick, Oskar und Vinzent) nur zu Dritt spielte und damit vor Antritt jedes Spieles die erste Partie verlor. Dennoch wurde mit Platz 12 ein beachtlicher Platz erreicht. Das kann man kaum hoch genug bewerten! Dazu gab es mit Vinzent ein Kind, dass gerade erst in der Schach-AG begonnen hat und dementsprechend oft vergaß, die Uhr zu drücken. Trotzdem gewann Vinzent die Mehrzahl seiner Spiele! Wo wäre dieses Team wohl gelandet, wenn es vollständig hätte antreten können?

Das Team 1 bestand völlig aus Kindern der ersten Klasse (Juri, Fynn, Batuhan und Lorenz). Ziel war nicht den letzten Platz belegen. Mit Platz 11 waren diese vier Kinder ebenfalls sehr gut platziert und „weit weg“ vom letzten Platz. Gut, es gab nur 16 Mannschaften, aber für Erstklässler waren das alles richtig gute Ergebnisse! Herzlichen Glückwunsch zu euren tollen und tapferen Kämpfen!

Klasse 3 + 4

Das erste Spiel unserer beiden Teams ging noch 3,5 zu 0,5 für unser Team 1 (Simon, Maximilian R., Caspar, Julian, Emil Sch. Und Felix) aus. Dafür landete das Team 2 (Emil B., Vince, Louis, Maximilian K., und Gedeon) in der Endwertung einen Platz vor dem Team 1. Mit den Plätzen 12 und 13 waren beide Teams in der ersten Hälfte Brandenburgs und damit durchaus gut unterwegs. Das Leonardo-da-Vinci-Campus Nauen, die Schach als Unterrichtsfach haben, landeten dagegen nur auf den Plätzen 17 und 19. Also hier bereits Gratulation für beide Mannschaften.

Ich habe nun inzwischen alle „meine“ Teams ausgewertet und auch die persönlichen Ergebnisse aller Spieler. Letztlich fehlte uns schon die Erfahrung. Nehmen wir einmal das Team 1. Es gab kein einziges unserer Kinder mit einer negativen Bilanz! Zwei Kinder spielten ausgeglichen und die anderen vier hatten eine persönlich positive Bilanz. Dagegen hatte das Team 2 der Europaschule (Platz 5) einen Spieler mit stark negativer Bilanz, ein Kind mit ausgeglichener Bilanz und nur zwei Spieler mit positiver Bilanz. Theoretisch hätten die Waldgrundschüler also viel besser abschneiden müssen. Praktisch war dies nicht der Fall.

Und das lag dann an der Erfahrung. Gingen bei uns Spiele 1,5 zu 2,5 verloren (weil man „versehentlich“ Patt statt Matt setzte), so war es bei der Europaschule umgedreht. Diese retteten bei Verlust noch eine Partie mit Patt und gewannen 2,5 zu 1,5. Wir haben öfter ganz hoch gewonnen, aber die Europaschüler haben die knapperen Siege eingefahren, aber dafür etwas mehr. Theoretisch waren wir also besser, praktisch fehlte es dann etwas an Wettkampferfahrung….

Das Team 2 hat als Team super gespielt. Emil B. musste sich leider „opfern“ und am Brett 1 gegen die schwersten Gegner antreten. Das half der Mannschaft, denn die Mitspieler konnten so gegen leichtere Gegner punkten. Vince, Louis und Gedeon mit positiver Bilanz nutzten diese Chance großartig.

Wer war bester Spieler der Schule?

Eigentlich beantworte ich eine solche Frage nicht und „gerecht“ lässt sich diese auch nicht beantworten, denn es wird ja an unterschiedlichen Brettern gespielt. In der Wald-Grundschule lagen auch sehr viele Kinder ganz dicht sehr erfolgreich nebeneinander (die ich nicht alle namentlich genannt habe – es sind zu viele). Bei meinen beiden anderen Schulen habe ich die Frage am gestrigen Weltfrauentag gerne beantwortet, denn es waren jeweils Mädchen, die am besten abschnitten! Die Gefahr hatten unsere Jungs nun nicht, denn es gab ja keine Teilnehmerin 😊. Glück gehabt. Jedenfalls gab es mit Lorenz Gamm, der nur eines seiner 7 Spiele verloren hat, den erfolgreichsten Spieler der Schule. Also lieber Lorenz, meinen herzlichen Glückwunsch!

Klemens Albroscheit

 

 

Holger MittelstädtLandesschulschach-Meisterschaft 2020

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